WLAN-Zugänge in Kliniken

Kostenloses_WLAN_fuer_Patienten.pdf

Grenz- und Vorsorgewerte Mobilfunk

Grenzwerte.pdf

Schwedische Studie bestätigt 7-fach erhöhtes Tumorrisiko bei Handynutzung!

Schwedische_Studie_bestaetigt.........pdf

Smartphones geben heimlich Nutzerinformationen preis

Smartphones_geben_heimlich_Nutzerinformationen_preis.pdf

Rückversicherer Swiss-Re stuft den Mobilfunk in die höchste Risikostufe ein

DF_PM_SwissRe_2013_11.pdf

WLAN-iPHONES-iPADs - ein Gesundheitsrisiko für Kinder und Jugendliche

DF_PM_WLAN_2013_07.pdf

EU vergleicht Risiko von WLAN mit Asbest

EU_Agentur_vergleicht_WLAN_Strahlung_mit_Asbest_2009.pdf

Industriefreundliche Aufklärung über Mobilfunk an Schulen

Dieser Beitrag von Anke Kern trifft den Nagel auf den Kopf. Das oberste Gremium der EU hat am 28.5.2011 eine Resolution erlassen, nach der W-LAN an Schulen aus gesundheitlichen Gründen in EU-Ländern verboten werden soll. Außerdem befasst sich die EU ausführlich mit dem Thema "Elektrosmog". Beide Artikel finden sie auf meiner Internetseite.

Ital-Urteil zu Handy und Gehirntumor rechtskräftig

eingestellt von Dieter Schall:

10.06.2010

Das Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) hat durch ein nun rechtskräftiges Urteil einen ursächlichen Zusammenhang bestätigt:Der Gehirntumor eines Angestellten der INAIL (Istituto Nazionale per l'Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro, Öffentlicher Träger der Pflichtversicherung) ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit Handy und Schnurlostelefon zurückzuführen. Das Urteil ist auch deshalb bahnbrechend, weil die Richter industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig ausschlossen und sich nur auf industrieunabhängige stützten. Das Urteil ermöglicht nun den Beschäftigten in Italien, am Arbeitsplatz schnurgebundene Telefone zu verlangen bzw. den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass er bei angeordneter Handynutzung voll haftbar für Folgeschäden ist.Die Verbraucherzentrale Südtirol rät in diesen Fällen, sich eine Dienstordnung zur Nutzung von Funktechnologien schriftlich aushändigen zu lassen. Darin sollte der Arbeitgeber ausdrücklich die Verantwortung für jegliche zusammenhängenden mittel- bis langfristigen Folgen übernehmen.

Urteil MARCOLINI INNOCENTE,
Berufungsgericht Brescia, Sektion Arbeitsgericht >>> [66 KB]
Brescia, 10. 12. 2009 

Prozessablauf
Mit Berufung beim Arbeitsgericht von Brescia vom 6. 7. 2007 hat Innocente Marcolini INAIL auf die Erbringung von gesetzlich vorgesehenen Leistungen aufgrund einer schweren und komplexen Zerebralpathologie geklagt, deren Ursprung in seiner beruflichen Tätigkeit lag. In der Tat legte der Beschwerdeführer dar, er habe ab 1981 eine geschäftsführende Tätigkeit ausgeübt, zuletzt von 2. 9. 1991 bis 26. 9. 2003 bei der Firma Sangiacomo SpA; in dieser Funktion habe er Mobiltelefon und Schnurlostelefon durchschnittlich 5 – 6 Stunden pro Tag über einen Zeitraum von insgesamt 12 Jahren verwendet; da er Rechtshänder sei, habe er das jeweilige Gerät immer an sein linkes Ohr gehalten, um mit der rechten Hand das auf dem Schreibtisch stehende Festnetz-Telefon abheben oder Notizen aufschreiben zu können; besagte Tätigkeit habe bei ihm eine schwere Pathologie hervorgerufen aufgrund derer er am 17. 11. 2003 bei INAIL die entsprechenden gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen beantragt habe; das Institut habe den Antrag aber mit der Begündung abgelehnt, es gäbe keinen kausalen Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und den angeführten gesundheitlichen Beschwerden. Der Beschwerdeführer besteht weiterhin auf seinem Antrag, tritt den Zeugenbeweis über die Arbeitsbedingungen an und erbringt einen ausführlichen gerichtsärztlichen Bericht des Neurochirurgen Dr. Giuseppe Grasso.
(...)  

(...) Aus diesen Gründen
wird INAIL in Abänderung des Urteils n. 471/08 des Gerichtes von Brescia verurteilt, dem Beschwerdeführer die Rente für 80%ige Invalidität aufgrund von Berufskrankeit auszubezahlen; weiters wird INAIL verurteilt, die Gerichtskosten zu tragen, und zwar 1.800,-- für die erste Instanz und 2.000,-- für die vorliegende Instanz.

Quelle: Diagnose Funk

 

 

 

 

Ford-Umfrage: Hälfte der Deutschen missachtet Handy-Verbot

Bild.de

12.10.2011

Deutsche Autofahrer lassen sich am Steuer leicht ablenken. Laut einer aktuellen Ford-Studie pfeifen 47 Prozent auf das Handy-Verbot am Steuer und telefonieren oder simsen auch während der Fahrt.

 

In anderen europäischen Ländern sind die Fahrer deutlich zurückhaltender. So gaben in Großbritannien nur sechs Prozent der Befragten an, während der Fahrt zum Handy zu greifen. Was auch an den drastischen Strafen (bis zu 1100 Euro möglich) liegen mag.

In Deutschland kommen die Autofahrer bei einem derartigen Gesetzesverstoß mit 40 Euro und einem Punkt in Flensburg weg.

Strafen in:

Großbritanien 75 – 1100 €

Spanien ab 200€

Niederlande 180€

Norwegen 165€

Italien 155€

Slowakei bis 135€

Portugal ab 120€

Slowenien 120€

Belgien ab 100€

Griechenland 100€

Ungarn bis 100€

Details:

www.bild.de/auto/service/umfrage/deutsche-preifen-auf-handy-verbot-am-steuer-204...

Kommentar:

Wenn man die beiden nachfolgenden Studien in die Betrachtung mit einbezieht, kann man sich den Forderungen nach verschärften Sanktionen nur anschließen: Rauf mit den Bußgeldern und verschärfte Kontrollen durch Polizei!

Focus

12.02.2011

US-Studie bestätigt Handy-Verbote am Steuer sorgen für weniger Autounfälle

Handyverbote am Steuer sorgen für weniger Autounfälle, wie nun eine wissenschaftliche Studie aus den USA bekräftigt.

Das Gesetz des Handy-Verbots am Steuer zeigte in den USA Wirkung.

So sind beispielsweise im Staat New York seit der Einführung der Regelung im Jahr 2001 die Unfallraten deutlich zurückgegangen. Das geht nun aus einer US-amerikanischen Studie hervor. Vor allem in dichtbesiedelten Stadtgebieten mit einer Vielzahl von Fahrern zeigt das Verbot eine größere Wirkung als in ländlichen Gebieten, wo weniger Autos unterwegs sind. Daher eignete sich der Staat New York als ein gutes Beispiel mit seinen großen Städten und auch ländlich Regionen.

Forscher der University of Illinois haben dabei Daten von 62 New Yorker Bezirken ausgewertet und die „Vor-dem-Gesetz-Unfälle“ im Zeitraum von 1997 bis 2001 sowie die „Nach-dem-Gesetz-Unfälle“ in der Zeitperiode von 2002 bis 2007 berücksichtigt: 46 Bezirke wiesen eine niedrigere Rate an tödlichen Unfällen auf, nachdem das Gesetz des Handy-Verbots erlassen wurde. In allen 62 Bezirken gab es weniger Verletzte.

http://www.focus.de/auto/news/us-studie-bestaetigt-handy-verbote-am-steuer-sorgen-fuer-weniger-autounfaelle_aid_479576.html

Australische Studie

Handynutzung im Auto vervierfacht Unfallgefahr

Wer beim Autofahren mit dem Handy am Ohr telefoniert, geht ein mehr als viermal höheres Unfallrisiko ein - und die oft als vermeintlich sichere Alternative eingebauten Freisprecheinrichtungen sind fast genauso gefährlich. Dies geht aus einer Studie hervor, die in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht worden ist.

Je häufiger desto schlimmer

Die Forscher befragten 450 Autofahrer in Westaustralien, die im Besitz eines Mobiltelefons sind und infolge von Unfällen im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Studie zufolge könnte eine zunehmende Verbreitung von Freisprechanlagen die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle nicht verringern, sondern sogar erhöhen, wenn dadurch im Auto letztlich häufiger telefoniert werde. Die meisten Studienteilnehmer gestatteten den Wissenschaftlern, ihre Mobilfunkrechnungen zu überprüfen, um Informationen über einen möglichen Zusammenhang von Telefonaten und Unfallzeitpunkt zu erhalten.

Quasselstrippen leben gefährlich

Demnach war das Unfallrisiko der Fahrer, die bis zu zehn Minuten vor dem Unfall mit dem Handy telefoniert hatten, 4,1 mal höher als das derjenigen, die gar nicht telefoniert hatten. Wurde das Handy direkt ans Ohr gehalten, war das relative Risiko 4,9 mal höher. Telefonierte der Fahrer mit einer Freisprechanlage, war das Risiko immerhin auch noch 3,8 mal höher, als wenn er auf das Telefon verzichtet hätte.

Quelle: Onlinekosten.de

http://www.onlinekosten.de/news/artikel/17950/0/Handynutzung-im-Auto-vervierfacht-Unfal...

Mobilfunk - ein besonderes Risiko für Kinder und Jugendliche

Neuerscheinung
Mobilfunk - ein besonderes Risiko für Kinder und Jugendliche

http://info.diagnose-funk.org/downloads/gemeinschaftsflyer_kinder-und-mobilfunk.pdf

Unterstützen Sie die gesunde Entwicklung Ihres Kindes durch Schutz vor Mobilfunkstrahlung

Flugblatt, Format DIN lang, 6-seitigHinweise und Empfehlungen.

Für Diagnose-Funk- und Kompetenzinitiative-Mitglieder bis 100 Stück kostenfrei - ab 100 zu je min. 25 Stück zu 1€.zzgl. Versandkosten.

Bestellformular info.diagnose-funk.org/bestellung/index.php

Hierzu schreibt Anke Kern10.10.2011

 

Betreff: Mobilfunk: Flyer zum Thema Mobilfunk und KinderLiebe Interessierte! Seit vielen Jahren werden die Kinder der Bundesrepublik Deutschland zum Wohle der  Kommunikationstechnologie-Branche “vermarktet“. Sie werden gezielt umworben und die Eltern in Sicherheit gewogen. In der Wirtschaftswoche Nr. 34 vom 15. August 2002 wurde über den Inhalt von internen Marktstrategiepapieren der Gerätehersteller berichtet, die hofften durch die Spielsucht von Kindern und mit pornographischen Inhalten schwarze Zahlen mit Hilfe der UMTS-Handytechnologie schreiben zu können. Hat diese Information den deutschen Kinderschutz auf den Plan gerufen? Fehlanzeige! Die Strategien sind aufgegangen. Auch deswegen, weil die Mobilfunkbranche in allen politischen  und gesellschaftlichen Bereichen intensivste Unterstützung gefunden hat. So arbeiten unsere sämtlichen Behörden und Ministerien u.a. mit der Marketing-Zentrale, dem IZMF (Informationszentrum für Mobilfunk) zusammen. In den Schulen wird deren Material verteilt, Kultusministerien verweisen auf die Schulunterlagen und die Internetseite des IZMF, Lehrer nehmen teil an “Fortbildungen“ (hier in Bayern durch das Bayerische Landesamt für Umwelt in Augsburg), in denen sie erfahren dürfen, dass keinerlei Risiken durch Mobilfunk bekannt seien. Das Deutsche Ärzteblatt als Organ der Bundesärztekammer macht Werbung für das “Aufklärungsmaterial“ des IZMF. Ärzte werden direkt von dieser Marketingzentrale geschult, so wie auch Stadträte und Verwaltungsangestellte… Die Liste kann endlos fortgesetzt werden.Aber auch deutsche Nichtregierungsorganisationen sind tätig im Dienste der Industrie und für die “Vermarktung“ der Kinder. Anstatt Kinder und Jugendliche zu schützen, arbeiten deutsche Kinderschutzorganisationen mit den Mobilfunkanbietern zusammen, wie z.B. der Bayerische Kinderschutzbund mit O2 und das Deutsche Kinderhilfswerk mit E-Plus... Das Bayerische Rundfunkorchester bietet extra für Jugendliche Konzerte für Handyklingeltöne an. In den Kinderfilmen hat jeder Kinderdetektiv selbstverständlich ein eingeschaltetes Handy in der Hosentasche, sonst kann man den Fall nicht lösen… Auch zu Weihnachten durften wir viele Jahre hintereinander sehen, wie in dem skandinavischen Kinderfilm “Jesus und Josefine“ sogar Jesus mit dem Handy persönlich erreicht werden konnte… Dass Versandhäuser, Tchibo u.a. und sogar “Umweltversandhäuser“, wie Waschbär & Co. “ökologisch und konsequent“ Handys verkaufen, ist doch selbstverständlich. Der Perversion sind keine Grenzen mehr gesetzt. Moral und Ethik sucht man vergeblich auch in deutschen Unternehmen. Kinder und Jugendliche nur noch als Faktor für die Erhöhung der Rendite? Der “Gott“ in diesem Lande ist der “Markt“ und das einzige Ziel, das Wirtschaftswachstum?Genau so, wie Kinder und Jugendliche in der Zeit der Industrialisierung und heute noch in anderen Ländern als Arbeitskraft “verheizt“ wurden und werden und genau so, wie sie in den Kriegen als “Kanonenfutter“ dienten, werden sie heute für das Wirtschaftswachstum “verheizt“. Was mich besonders traurig macht, ist die Tatsache, dass die meisten Eltern ihre Kinder hierfür zur Verfügung stellen.Die Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung “Diagnose Funk Deutschland e.V.“ fordert aktuell besseren Schutz für Kinder und Jugendliche und zeigt im aktuellen Brennpunkt auf, wie Risiken der Mobilfunkstrahlung verharmlost werden. Parallel hierzu erscheint eine Sonderpublikation, ein 6seitiger “Ratgeber Mobilfunk“, September 2011,  in dem “Experten“ raten, Kindern ab 10 Jahren ein eigenes Handy zu erlauben. Dieser “Ratgeber“ bzw. diese Werbebroschüre wurde produziert von FOCUS Magazin Verlag GmbH in Kooperation mit der Telekom Deutschland:http://www.focus.de/schule/familie/medien-tipps/mobilfunk/

Ja, das Weihnachtsgeschäft hat begonnen…Obwohl die internationalen Warnungen seit Jahren immer lauter werden, gibt es bis heute in Deutschland keine einzige deutsche Behörde, kein Ministerium, keine Politikerin und keinen Politiker auf höhere Ebene, die sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Mobilfunkstrahlung einsetzen!Umso mehr freue ich mich und bin sehr dankbar für den beiliegenden Flyer, der von namhaften Organisationen aktuell herausgegeben worden ist! Noch nie hat es so einen Flyer in Deutschland gegeben. Ich hoffe, dass er die größtmögliche Verbreitung und Unterstützung findet.

Anke Kern 

Leserbrief an Das Gelbe Blatt zum Artikel vom 28.09. "an allen Schulen zappelt's" von Hans Schmidt, Wolfratshausen

 

Das Gelbe Blatt schreibt über den Beschluss des Kreistags-Ausschusses für Jugend und Familie, die Mittel für die Integration verhaltensauffälliger Kinder zu erhöhen, weil eine Zunahme von Verhaltensauffälligkeiten festgestellt wird. Fälle, die früher einmal in ein paar Jahren vorkamen, seien heute an der Tagesordnung.

Im Jahr 2008 wurde in der Presse von einer großen dänisch-amerikanischen Studie berichtet, die nachgewiesen hat, dass Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft mindestens zwei mal täglich mit dem Schnurlostelefon oder dem Handy telefonierten, 25 % öfter an emotionalen Störungen, 34 % öfter an Problemen im Umgang mit Gleichaltrigen und 49 % öfter an anderen Verhaltensauffälligkeiten litten. Insgesamt stieg durch die Nutzung der Funktechnik das Risiko emotionaler Probleme bei den Kindern um 54 %. Wenn diese Kinder vor dem siebten Lebensjahr auch noch selbst Handys nutzten, stieg die Wahrscheinlichkeit auf 80 %. Befragt wurden die Mütter von 13159 dänischen Kindern in den 1990er Jahren. Da die Wissenschaftler diese Ergebnisse selbst als „unerwartet“ bezeichneten, haben sie in den folgenden Jahren eine genauere Befragung von nun 29000 Müttern vorgenommen. Diesmal haben sie auch andere Lebensgewohnheiten wie Rauchen, Alkohol und Strahlung am Arbeitsplatz berücksichtigt – das Ergebnis blieb aber das Gleiche.

Damit wurde nachgewiesen, dass die moderne Funktechnologie einen großen Beitrag leistet, unsere Kinder zu Zappelphilipps bzw. verhaltensgestört zu machen, mit weitreichenden Folgen für ihr ganzes Leben, mit der Droge Ritalin im Kindesalter, um sie ruhig zu stellen, die später massive Probleme macht.

Und was tun unser Bundesamt für Strahlenschutz, unsere Verbraucherschutzministerien und unsere Gesundheitsämter? Keinerlei Hinweise, denn es könnte ja die Einnahmen der Mobilfunkindustrie schädigen oder sogar Schadensersatzklagen provozieren. Dabei haben es die Eltern ganz einfach selbst in der Hand, wenn sie informiert sind: Schwangere sollten nicht schnurlos telefonieren, und Kinder und Jugendliche auch nicht. Handys sollten von allen nur im Notfall benutzt werden. Genau dies fordern die österreichische Ärztekammer und kritische Wissenschaftler schon seit Jahren. 

Italien: Urteil zu Handy und Gehirntumor ist jetzt rechtskräftig !

Hese-project

14.09.2011

Italienisches Urteil rechtskräftig !

Italien: Urteil zu Handy und Gehirntumor ist jetzt rechtskräftig !

Nach den ersten Urteilen in den USA, wo bereits vor einigen Jahren der Zusammenhang zwischen Gehirntumoren und Handynutzung nachgewiesen werden konnten, folgt nun das Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien). Es hat durch ein nun rechtskräftiges Urteil einen ursächlichen Zusammenhang bestätigt: Der Gehirntumor eines Angestellten der INAIL (Istituto Nazionale per l’Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro, Öffentlicher Träger der Pflichtversicherung) ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit Handy und Schnurlostelefon zurückzuführen. Das Urteil ist auch deshalb bahnbrechend, weil die Richter industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig aus¬schlossen und sich nur auf industrieunabhängige stützten.

Das Urteil ermöglicht nun den Beschäftigten in Italien, am Arbeitsplatz schnurgebundene Telefone zu verlangen bzw. den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass er bei angeord¬neter Handynutzung voll haftbar für Folgeschäden ist. Die Verbraucherzentrale Südtirol rät in diesen Fällen, sich eine Dienstordnung zur Nutzung von Funktechnologien schriftlich aushändigen zu lassen. Darin sollte der Arbeit¬geber ausdrücklich die Verantwortung für jegliche zusam¬menhängenden mittel- bis langfristigen Folgen überneh¬men.

Gefunden hier >> ul-we.de/italien-urteil-zu-handy-und-gehirntumor-ist-jetzt-rechtskraftig/

Siehe auch hier

Quelle: www.diagnose-funk.org/recht/recht-int/ital-urteil-zu-handy-und-gehirntumor-recht...

Urteil MARCOLINI INNOCENTE,

Berufungsgericht Brescia, Sektion Arbeitsgericht >>> [66 KB]

Brescia, 10. 12. 2009

Prozessablauf

Mit Berufung beim Arbeitsgericht von Brescia vom 6. 7. 2007 hat Innocente Marcolini INAIL auf die Erbringung von gesetzlich vorgesehenen Leistungen aufgrund einer schweren und komplexen Zerebralpathologie geklagt, deren Ursprung in seiner beruflichen Tätigkeit lag. In der Tat legte der Beschwerdeführer dar, er habe ab 1981 eine geschäftsführende Tätigkeit ausgeübt, zuletzt von 2. 9. 1991 bis 26. 9. 2003 bei der Firma Sangiacomo SpA; in dieser Funktion habe er Mobiltelefon und Schnurlostelefon durchschnittlich 5 – 6 Stunden pro Tag über einen Zeitraum von insgesamt 12 Jahren verwendet; da er Rechtshänder sei, habe er das jeweilige Gerät immer an sein linkes Ohr gehalten, um mit der rechten Hand das auf dem Schreibtisch stehende Festnetz-Telefon abheben oder Notizen aufschreiben zu können; besagte Tätigkeit habe bei ihm eine schwere Pathologie hervorgerufen aufgrund derer er am 17. 11. 2003 bei INAIL die entsprechenden gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen beantragt habe; das Institut habe den Antrag aber mit der Begündung abgelehnt, es gäbe keinen kausalen Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und den angeführten gesundheitlichen Beschwerden. Der Beschwerdeführer besteht weiterhin auf seinem Antrag, tritt den Zeugenbeweis über die Arbeitsbedingungen an und erbringt einen ausführlichen gerichtsärztlichen Bericht des Neurochirurgen Dr. Giuseppe Grasso.

(...)

(...) Aus diesen Gründen

wird INAIL in Abänderung des Urteils n. 471/08 des Gerichtes von Brescia verurteilt, dem Beschwerdeführer die Rente für 80%ige Invalidität aufgrund von Berufskrankeit auszubezahlen; weiters wird INAIL verurteilt, die Gerichtskosten zu tragen, und zwar 1.800,-- für die erste Instanz und 2.000,-- für die vorliegende Instanz.

 

www.diagnose-funk.org/recht/recht-int/ital-urteil-zu-handy-und-gehirntumor-recht...

HLV Info 065 zum Thema TETRA-Funk

Uli Weiner23.08.2011

Liebe Freunde und Mitstreiter,
heute kommt eine sehr positive Eilmeldung zum Thema TETRA: Bundesamt für Bevölkerungsschutz bestellt 500 analoge BOS Funkgeräte

http://ul-we.de/bundesamt-fur-bevolkerungsschutz-bestellt-500-analoge-bos-funkgerate-2/Nachdem sich die Bayrische Bergwacht bereits entschieden hat ihr analoges BOS-Funknetz auszubauen und auf den TETRA-Digitalfunk zu verzichten, (siehe http://ul-we.de/bergwacht-baut-eigenes-funknetz-mit-bewahrter-analoger-technik-erste-praxistest-mit-digitaltechnik-seien-nicht-ermutigend-verlaufen/), hat jetzt auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz nachgezogen und setzt auf die bewährte analoge Funktechnik. Dazu wurde ein Großauftrag an die Firma „Life-is-simple“ (www.lifeissimple.de) aus Münster vergeben. Wie verschiedene Fachmagazine berichten, wurden 500 BOS-Handfunkgeräte vom Typ LIS2011 FuG11b für die Bestückung von GW-SAN-Fahrzeugen (Gerätewagen Sanitätsdienst) bestellt. Enthalten ist im Auftrag auch bereits eine Option über die Lieferung weiterer 660 Geräte. Das erst im Frühjahr dieses Jahres zugelassene Gerät gehört zu den modernsten analogen 2-Meter Band Geräten, die auf dem Markt sind. Damit ist ein weiterer Beweis erbracht, daß die analoge Technik nach wie vor weiter entwickelt wird und auch neue Geräte in hohen Stückzahlen zu bekommen sind. Eine Liste im Moment verfügbarer analoger BOS-Funkgeräte gibt es unter http://ul-we.de/frage-welche-analogen-bos-funkgerate-sind-auf-dem-deutschen-markt-noch-verfugbar/

Quellen: http://www.rettungs-news.de/?p=250582

http://www.presseanzeiger.de/infothek/handel-wirtschaft/509161.php

passend dazu:

Bergwacht baut eigenes Funknetz mit bewährter analoger Technik: “Erste Praxistest mit Digitaltechnik seien nicht ermutigend verlaufen” http://ul-we.de/bergwacht-baut-eigenes-funknetz-mit-bewahrter-analoger-technik-erste-praxistest-mit-digitaltechnik-seien-nicht-ermutigend-verlaufen/in zweiter Artikel mit sehr Viele Fakten und Hintergründe gibt es mit dem Artikel:Warum hält der Bayrische Innenstaatssekretär Eck weiter an seinen Falschaussagen zu TETRA fest? http://ul-we.de/warum-haelt-der-bayrische-innenstaatssekretar-eck-weiter-an-falschaussagen-fest/ Für alle die gerne mal auf einen Blick sehen bzw. hören möchten, was es alles für Fernseh- und Radiobeiträge zum ThemaTETRA-Digitalfunk gibt, habe ich eine neue Rubrik unter dem Link        http://ul-we.de/category/faq/tetra/fernseh-und-radiobeitrage/ angelegt. Weitere Informationen wie immer unter  www.ulrichweiner.de und www.ab-strahl.de Das heute in Kürze Viele Grüße Euer Ulrich Weiner

s. hierzu Anmerkung von Dr. Claus Scheingraber v. 23.08.2011:

„Liebe Freunde, Kollegen, Mitglieder und Mitstreiter ! Nicht nur die Bergwacht hat sich gegen das digitale TETRA-Funknetzausgesprochen, sondern auch eine Behörde - das Bundesamt fürBevölkerungsschutz -  hat jetzt 500 analoge Funkgeräte für das BOS-Netzgekauft!   Von Seiten des bayerischen Innenministeriums und der digitalenBOS-Netz-Vertreiber wurde auf unzähligen Veranstaltungen behauptet, es gäbekeine analogen Funkgeräte mehr zu kaufen, weil die Technik veraltet sei !Welch eine Lüge !   Man braucht sich nicht wundern, wenn Bürger dem Staatnicht mehr vertrauen.  Bitte lesen sie den folgenden Beitrag von Uli Weiner ...Mit herzlichen Grüßen ! Claus Scheingraber“

BI Stuttgart24.08.2011

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.aichwald-genugtuung-ueber-o2-rueckzug.7159a973-f078-45ff-ad8a-aa4e32257e4f.html

Aichwald / Kreis – Esslingen: Der Mobilfunk - Mast wird abgebaut.

Wir gratulieren den Aichwaldern und Ihrer Bürgerinitiative zu diesem Erfolg.

http://keinhandymastinaichelberg.wordpress.com/

Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart – West

WIK- EMF-Brief

25.08.2011

IZMF-Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte
Damit Mediziner einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und wichtige Rat-schläge für die Arzt-Patienten-Kommunikation erhalten, bietet das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) in Kooperation mit der Kinderumwelt gGmbH, einer Einrichtung der Deutschen Akademie für Kin-derheilkunde und Jugendmedizin (DAKJ), bundesweit zertifizierte Ärztefortbildungen an. Die Veranstal-tungen beinhalten Fachvorträge zu den Themenschwerpunkten "Risikobewertung elektromagnetischer Felder aus ärztlicher Sicht", "Grundlagen und Wirkungen der Exposition durch Mobilfunkfelder" und "Per-sonalisierte Telemedizin – Standortbestimmung und Ausblick".

Weitere Informationen, Anmeldung und Termine unter: www.izmf.de/html/de/74695.html

Klaus RudolphBI OmegaRedaktion der Bürgerwelle e.V.Mobilfunk-Newsletter derBürgerwelle -Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog e.V.Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: BI Omega, Mitglied im Dachverband25.08.2011

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Indien: UMTS als Verhütungsmittel  http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/3073/

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Funkmast: Verlagerung beschlossen

Bernau

Die UMTS-Anlage soll aus dem Wohngebiet im Ortsteil Bergham entfernt werden. Die Bürger hatten wegen der Strahlenbelastung Sorgen - ein Gutachten bestätigte diese.   http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/3069/

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Der Rückzug von O2 löst eine Genugtuung aus

Aichwald  http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/3082/

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Digitales Antennenradio macht Probleme: Funk gestört: Feuerwehr in Sorge

Düsseldorf (RP). Seit das digitale Antennenradio DAB+ auf Sendung ging, können Polizei und Feuerwehr sich nicht mehr überall drahtlos verständigen. In den Gebäuden nah am Sendemast , kann das für die Einsatzkräfte brandgefährlich werden...

http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/3084/

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DIGITAL-Funk in Norwegen mit Schuld am verzögerten Eingreifen der Polizei?

...Hier versagte während des Amoklaufs bzw. des Bombenattentats am 22.07.2011 in Norwegen ein 'neuartiges Funksystem'. Deswegen trafen etliche zur Verstärkung alarmierte Polizisten mit großer Verzögerung am Einsatzort ein. Ferner konnten sie sich aus dem Grund untereinander nicht koordinieren..

www.buergerwelle.de/helma/twoday/bwnews/stories/3086/--------------------------------------------------------------------------------------------------Kelly Osbourne hat keine Lust auf Handys www.buergerwelle.de/helma/twoday/bwnews/stories/3074/

So steuern Sie dem Elektrosmog entgegen 

Nassauische Neue Presse... in der am Nebentisch mobil telefoniert wird, in der Nachbarwohnung 24 Stunden täglich Wireless-Lan angeschaltet ist, der Mobilfunkmast in 50 Meter...
http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/stories/3076/

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Handy-Verbot an Schulen u.a.Zu Dauerthemen geworden, finden Sie unter diesen Links jeweils die aktuellen Meldungen:  http://www.sharenews-blog.com:8090/helma/twoday/sharenews/topics/Handy-Verbot+an+Schulen/ , Cyber-Bullying (Cyber-Mobbing): http://www.sharenews-blog.com:8090/helma/twoday/sharenews/topics/Cyber-Mobbing/

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Mit freundlichen Grüßen
Klaus Böckner, Alfred Tittmann HLV

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Birkenweg 10 

63584 Gründau

Fax: 0721/15 14 35 144 (I-Fax)

info[at]hessenbiss.de

http://www.hessenbiss.de

Omnipräsenter Mobilfunk als ethische Herausforderung

Werner Thiede
„Das Ethische ist in die Technik hinein verschwunden. Die Ethik ist nicht mehr da.“
Günter Rohrmoser (2008)

Studien rechnen damit, dass der Datenverkehr im Mobilfunk in den nächsten Jahren um den Faktor 60 zunehmen wird. Dabei verstärkt sich nicht nur das Problem der wissenschaftlichen Ungeklärtheit langfristiger Auswirkungen der wachsenden Mobilfunkstrahlung, sondern es bleibt auch festzustellen, dass Elektrosensibilität ein zunehmendes Gesundheitsproblem für die Bevölkerung ist, dass dieser Krankheitszustand zu starken Behinderungen führen kann und dass diese Erkrankung dringend zusätzlicher Abklärung und Anerkennung bedarf“ (Venedig Resolution). Ärzte-Initiativen warnen, und selbst unter Juristen deutet sich ein mögliches Umdenken an. Theologie und Kirche aber erweisen sich bislang noch zu wenig als Vorreiter für eine auch in dieser Hinsicht fällige „Bewahrung der Schöpfung“. Gerade sie sollten sich verstärkt für die Rechte von Gefährdeten und funksensiblen Minderheiten einsetzen

Mehr Informationen

umg-4.10-Thiede-k2.pdf

Veränderung klinisch bedeutsamer Neurotransmitter unter dem Einfluss modulierter hochfrequenter Felder - Eine Langzeiterhebung unter lebensnahen Bedingungen

Klaus Buchner und Horst Eger

 Die vorliegende Langzeitstudie über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren zeigt bei den 60 Teilnehmern eine signifikante Aktivierung des adrenergen Systems nach Installation einer örtlichen Mobilfunksendeanlage in Rimbach (Bayern). 

Die Werte der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin steigen in den ersten sechs Monaten nach dem Einschalten des GSM-Senders signifikant; die Werte der Vorläufersubstanz Dopamin sinken nach Beginn der Bestrahlung erheblich ab. Der Ausgangszustand wird auch nach eineinhalb Jahren nicht wieder hergestellt. Als Hinweis auf die nicht regulierbare chronische Schieflage des Stresshaushalts sinken die Werte des Phenylethylamins (PEA) bis zum Ende des Untersuchungszeitraums signifikant ab.

Die Effekte unterliegen einem Dosis-Wirkungs-Zusammenhang und zeigen sich weit unterhalb gültiger Grenzwerte für technische Hochfrequenzbelastung. Chronische Dysregulationen des Katecholaminsystems sind von erheblicher gesundheitlicher Relevanz und führen erfahrungsgemäß langfristig zu Gesundheitsschäden.

 

Mehr Informationen und PDF Download

Buchner_Eger_Rimbach_2011_umg-1.11-B_E-5.pdf

Werbung von Telekom Juli 2011

Telekom Begleitbrief zur Werbung und Antwortbrief von Dieter Kugler

Resolution