Smartphone - 10 Gründe, warum Smartphones für Kinder unter 12 Jahren verboten werden müssen.

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Technische Strahlungen - Mobilfunk

Die drastische Zunahme der Mobilfunkgeräte sowie die flächendeckende "Versorgung" mit Mobilfunksendemasten haben zu einer erhöhten Belastung der Bevölkerung durch Mobilfunkstrahlen geführt.

Die gepulste Hochfrequenz wird durch Sendemasten sowie die einzelnen Mobilfunkgeräte abgegeben, und dies noch in großem Abstand. Z.B. werden in der Hauptstrahlrichtung eines Handy-Masts bei freier Sicht auf den Sender noch in 1600 Metern Entfernung 2,6 Nanowatt/qcm Strahlung gemessen. Forscher der Uni Lübeck stellten Schlaf und Herzrhythmusstörungen bereits bei 1 Nanowatt/qcm fest. Es häufen sich die Berichte von Menschen, auch von Kindern, die z.B. über Schlafstörungen klagen, seit ein Mobilfunksender in der Nachbarschaft den Betrieb aufgenommen hat Von Sender aus werden hochfrequente, elektrische und magnetische Felder als elektromagnetische Wellen abgestrahlt Quelle: Elektrosmog

Über Mobilfunk wird viel diskutiert. Die D- und E-Netze der Mobilfunkbetreiber strahlen elektromagnetische Wellen als hochfrequente Trägerwellen von 900 MHz bis 1800 MHz ab.

Die Aussendung erfolgt in äußerst kurzzeitigen Impulsen die man bisher nur von Radar kannte: es sind sog. gepulste Wellen.

Durch die gepulste Strahlung verändert sich das elektromagnetische Feld 217 mal pro Sekunde.

Unumstritten sind die thermischen Effekte der Strahlung. Sie bringen die Moleküle im Körpergewebe zum Schwingen, verbreiten sich als Wärme. Andere Nebenwirkungen werden von den Grenzwerten nicht erfasst.

Die gepulste Strahlung soll zu verstärkten Zellwachstum und möglicherweise auch Tumorwachstum führen.

Die biochemische Informationsverarbeitung an der Zellmembran kann gestört werden. Selbst bei geringer Belastung wurden Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Konzentrationsschwächen, Depressivität und ein verändertes Blutbild beobachtet.

Die Strahlung soll weiter das Krebsrisiko erhöhen. Schwedische Forscher zeigten 1999 im Tierversuch, dass kurzeitige Strahlung von einem Tausendstel bis zu einem hundertstel Watt die Blut-Hirnschranke öffnet. Diese Zellbarriere verhindert, dass hirnschädigende Stoffe aus der Blutbahn ins Gehirn gelangen. Über das Blut gelangen Proteine in das Hirn, sie können Immundefekte wie Multiple Sklerose hervorrufen. Zerstörte Nervenzellen können zur Parkinson-Krankheit führen, man sieht einen Zusammenhang mit Alzheimer. Als besonders gefährdet gelten Kinder, weil ihr Nervensystem noch nicht voll entwickelt ist

Wissenschaftler, Baubiologen und Ärzte warnen vor den Risiken gepulster Strahlung. Es gibt zum Thema Mobilfunk- Gesundheitsschäden eine Reihe von Untersuchungen, Forschungen und Studien. Sehr lesenswert sind die Ergebnisse von Dr. v. Klitzing, Lübeck, Dr.Scheiner München, Dr. v. Gladiß Schweiz und Prof. Semm, Frankfurt. Siehe Literaturempfehlungen.

Wir möchten an dieser Stelle noch näher auf die ECOLOG-Studie, finanziert durch T-Mobil Deutschland eingehen.

Die Studie spricht von folgenden Effekten (Kommentar Dr. Gladiß):
"Mobilfunk hat:

  • Mikrothermische Effekte
  • Schädigt Moleküle der Erbsubstanz und Proteine
  • Ist gentoxisch
  • Beeinflusst zelluläre Prozesse
  • Schwächt das Immunsystem
  • Beeinflusst das zentrale Nervensystem
  • Beeinträchtigt das Hormonsystem
  • Induziert Krebspromotion
  • Ist z.T. teratogen und
  • Erhöht die Quote von Infertilität

Die Studie spricht weiter von einer offensichtlichen Korrelation zwischen dem Auftreten von Gehirntumoren und der Kopfseite, auf der das Mobiltelefon genutzt wird. Erhöhte Risiken wurden auch für verschiedene Leukämieformen nachgewiesen Einflüsse hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf das Zentrale Nervensystem sind für Intensitäten deutlich unter den heutigen Grenzwerten belegt." Quelle: www.ecolog-institut.de und Kommentar Dr. Gladiß, Schweiz.

Dr. Braun von Gladiss berichtet weiter über HF-bedingten Melatoninmangel und infolge dessen Jetlag am morgen und Tagesmüdigkeit , Schlafstörungen, , sexuelle Störungen, wie Libidomangel sowie über vermehrte therapieresistente Ohrengeräusche (Tinnitus).

Alle Effekte können wir aus Erfahrungswerten bestätigen.

FAZIT: Bis heute sind die schädigenden Wirkungen von Mobilfunk nicht zweifelsfrei bewiesen. Alles deutet jedoch auf nennenswerte Schädigungen durch Mobilfunk und Dect-Telefone. Erfahrungswerte fordern uns zu einem vorsichtigen Umgang mit dieser Technologie auf. Die jetzigen Grenzwerte sind untauglich und viel zu hoch. Es wird zu wesentlich niedrigeren Grenzwerten für Mobilfunk kommen, bis dahin sind Sie aber nicht schutzlos der Mobilfunkbelastung ausgeliefert.

Sie können Ihre Lebensqualität entscheidend verbessern, indem Sie sich selbst schützen.