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Portugiesisches Berufungsgericht hält PCR-Test für unzuverlässig Grundlegende Zweifel – auch für Deutschland relevant. Veröffentlicht am 17.11.2020


[ Corona-Virus ]

Schon seit langem sind die PCR-Tests für das SARS-COV-2 Virus, die Christian Drosten etabliert hat, höchst umstritten. Kritiker machen geltend, sie könnten keine Infektion im Sinne des Infektionsschutzgesetzes nachweisen; „Faktenfinder“ bezeichnen solche Vorwürfe als Fake-News. Die Bundesregierung ihrerseits konnte auf meine Fragen dazu in der Bundespressekonferenz keine wirklichen Antworten liefern (siehe hier). Die Auseinandersetzung um Corona generell und insbesondere um den PCR-Test hat längst die Ausmaße eines Religionskrieges. Was auch durchaus nachvollziehbar ist: Mit den Tests steht und fällt die Glaubwürdigkeit der Corona-Politik. Und für viele Menschen entscheiden sie über Freiheit oder Unfreiheit, Quarantäne oder Verschonung von derselben.

Und jetzt das: Am 11. November hat das Berufungsgericht in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon die mangelnde Zuverlässigkeit des PCR-Tests festgestellt. Im konkreten Fall ging es um eine Entscheidung der regionalen Gesundheitsbehörden über die Quarantäne von vier Menschen, die ein Gericht der unteren Instanz aufgehoben hatte. Das Berufungsgericht hat diese Entscheidung bestätigt und die Quarantäne für unrechtmäßig erklärt. Von den vieren war eine Person mit einem PCR-Test positiv auf Covid getestet worden, die anderen wurden als so genannte Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne geschickt.