Mobilfunkstrahlung beeinträchtigt Bienen

Bienenvölker werden nach Beobachtungen von Imkern und Forschern durch die Mobilfunkstrahlung so...

Bestäubung durch Bienen wichtiger als Dünger

Experimente zeigen höhere Erträge und veränderte Nährstoffgehalte

Weniger Dünger reduziert Feinstaubbelastung stark

250.000 Todesfälle pro Jahr vermeidbar bei Verringerung um 50 Prozent

Was Du über Dein Smartphone wissen solltest

Heimliche Krankmacher: Interview mit Dr. Banzhaf Alle reden über Elektrosmog, aber wie gefährlich...

Tätowierungen: Jung, naiv, infiziert

16. Oktober 2017 - von Jane Schulz - news.doccheck.com

Schimmelpilze

Als Schimmelpilze fasst man in der Mikrobiologie eine systematisch heterogene Gruppe von filamentösen Pilzen (Fungi) zusammen, die in der Mehrzahl zu den taxonomischen Gruppen der Ascomycefen (Schlauchpilze) und Zygomycefen (Jochpilze) gehören. Die große Mehrzahl der Schimmelpilze führt ein eher unauffälliges Dasein als Saprobiont. Dagegen sind einige Schimmelpilzarten, z. B. Tabakblauschimmel, meldepflichtige Pflanzenkrankheiten oder haben aufgrund ihrer Lebensweise in bestimmten ökologischen Nischen für den Menschen besondere Bedeutung als Human-Parasiten (z. B. Aspergillus fumigatus), Erzeuger von Pilzgiften in verdorbenen Lebensmitteln (z. B. Aflatoxine und Patulin), aber auch als Nahrungsmittel-Veredler (z. B. als charakteristische Zutat von Schimmelkäse und Salami), biologische Quelle für Antibiotika (z. B. Penicillin) und cholesterinsenkende Medikamente (z. B. Lovastatin).

Kennzeichen und Verbreitung

Schimmelpilze finden sich als farbiger Belag auf verschiedenen Substraten. Besonders augenfällig ist ihr Vorkommen auf verdorbenen Lebensmitteln (z. B. Brot, Früchte), feuchtem Holz oder Wänden. Feuchtigkeit der befallenen Substanz bzw. der Raumluft ist für Bildung und Ausbreitung eines Schimmelpilzbefalls oft eine Voraussetzung. Oft beginnen Schimmelpilze auf organischen Substanzen zu wachsen und initiieren damit eine Reihe von Fäulisprozessen. Zuerst bildet sich aus einer auf das Substrat gefallenen Schimmelpilz-Spore das Myzel. Dieses besteht aus mikroskopisch kleinen, vielfach verzweigten Pilzfäden, den Hyphen, die an den Spitzen wachsen und sich von einem einzelnen Punkt aus allseitig kreisförmig ausbreiten.

Alle Schimmelpilze ernähren sich von organischen Molekülen (z. B. Kohlenhydrate, Fette, Proteine). Sie zählen daher zu den heterotrophen Organismen. Als Substrat dienen Nährstoffe, wie zum Beispiel in Lebensmitteln, im Erdboden, in Holz, in Kot, in Staubkörner oder sogar in Kunststoffen und Leder.

Quelle und weitere Informationen:  http://de.wikipedia.org/wiki/Schimmelpilz