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Studie Sucht- und Stressgefahr durch Smartphones- Quelle: ZDF-Heute 01.10.2015 – 19.00 Uhr


Smartphones sind bei Kindern und Jugendlichen weit verbreitet. Viele von ihnen stünden unter "permanentem Kommunikationsdruck" - so eine aktuelle Studie. Viele Kinder sagen selbst, dass sie sich durch ihr Handy gestresst fühlen. Alle paar Minuten geht der Griff zum Smartphone. Es ist der ständige Begleiter für viele Kinder und Jugendliche geworden. Die exzessive Nutzung der Smartphones durch Kinder und Jugendliche sei zu einem Teil durch die Angst getrieben, aus dem Kommunikationsprozess des Freundes- oder Bekanntenkreises ausgeschlossen zu werden. So entstehe ein "permanenter Kommunikationsdruck". Die ständige digitale Versuchung in der Hosentasche ist durchaus problematisch, wie Mannheimer Forscher nun belegen: Fast jeder zehnte (8 Prozent) junge Smartphone-Besitzer ist suchtgefährdet. Smartphones zu verbieten sei aber keine gute Idee, so die Wissenschaftler. Kinder und Jugendliche räumen fragwürdigen Umgang ein Die Studie wurde von der Landesmedienanstalt NRW in Auftrag gegeben. Die Forscher befragten 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren, aber auch Eltern. Die Studie sei damit repräsentativ für die Handybesitzer dieser Altersgruppe. Viele Kinder und Jugendliche sind gegenüber den Forschern durchaus selbstkritisch: Sie räumen einen fragwürdigen Umgang mit den Smartphones ein. Fast die Hälfte (48 Prozent) gibt zu, durch das Handy abgelenkt zu werden, etwa von den Hausaufgaben. Ähnlich viele (43 Prozent) geben an, dass sie unüberlegt persönliche Daten preisgeben. Mehr als jeder vierte junge Befragte gab an, schon einmal Nachrichten von Fremden erhalten zu haben. Jeder Vierte fühlt sich durch die permanente Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp gestresst (24 Prozent).